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Volumenstromberechnung (Filterlüfter)

In Schränken und Gehäusen mit sehr leistungsfähigen und sensiblen elektronischen Bauelementen und je nach Bestückungsdichte kann auch Wärmebildung zum Problem werden. Bei Halbleitern besteht zusätzlich die Gefahr, dass die Lebensdauer durch Überschreitung der zulässigen Betriebstemperatur verkürzt wird. Durch den Einsatz von Filterlüftern wird die entstehende Wärme beseitigt, um so einen störungsfreien Betrieb der elektronischen Einbauten zu gewährleisten.

Zur richtigen Dimensionierung von Filterlüftern können Sie nachfolgend die erforderliche Kühlleistung ermitteln. Sollten Sie bei der Berechnung Hilfe benötigen, bitten wir Sie uns telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren.

1. Temperaturdifferenz

Temperaturschwankungen (z.B. Tag-Nacht, Sommer-Winter, Klimazonen) sind zu berücksichtigen. Bitte tragen Sie hier die maximale Temperaturdifferenz ein oder ermitteln Sie die Temperaturdifferenz im Gehäuse auf Basis der gewünschten Gehäuseinnentemperatur (Ti) und der zu erwartenden Gehäuseumgebungstemperatur (Tu):

Maximale Umgebungstemperatur °C
Gewünschte Innentemperatur °C
Temperaturdifferenz K
Hinweis: der Kühleffekt durch einen Filterlüfter kann nur dann erzielt werden, wenn die Umgebungstemperatur unter der Gehäuseinnentemperatur liegt. Ist dies nicht der Fall, liegt also die Umgebungstemperatur über der Gehäuseinnentemperatur, ist zur Kühlung z.B. ein Kühlgerät erforderlich.
2. Installierte Verlustleistung

Die in Schränken oder Gehäusen installierten elektrischen Verbraucher (z.B. Transformatoren, Relais, Halbleiter, Stromschienen, etc.) geben während des Betriebs Wärme ab. Diese Eigenerwärmung wird als Verlustleistung bezeichnet.

Installierte Verlustleistung W
3. Luftkonstante

Die Höhe am Einsatzstandort (über Meeresspiegel) bestimmt die Luftkonstante f. Über die Luftkonstante wird abnehmender Luftdruck bzw. abnehmende Luftdichte bei steigender Höhe berücksichtigt.

Höhe über Meeresspiegel in (m)

Luftkonstante m3K/Wh
4. Berechnung
Erforderlicher Volumenstrom m3/h